Marie‑Thérèse Vacossin
Die künstlerische Position von Marie‑Thérèse Vacossin lässt sich in der abstrakten und konstruktiven Kunst des 20. Jahrhunderts verorten. Ihre Arbeiten konzentrieren sich auf Farbe, geometrische Strukturen und optische Wahrnehmung.
Zu Beginn orientierte sie sich an der lyrischen Abstraktion, entwickelte später jedoch eine stark reduzierte, geometrische Bildsprache. Ihre Werke bestehen häufig aus klaren Farbflächen und präzisen Strukturen, die visuelle Spannungen und optische Effekte erzeugen.
Damit steht ihre Kunst zwischen konkreter Kunst, geometrischer Abstraktion und Op‑Art. Ziel ihrer Arbeiten ist es, das Bild als System aus Farbe, Rhythmus und Ordnung zu untersuchen, bei dem nicht das Motiv, sondern die Wahrnehmung selbst im Mittelpunkt steht.