Die in Paris lebende Künstlerin Stéphanie
Guglielmetti verbindet Kinetische Kunst und
Rauminstallation. Bekannt ist
sie für ihre von der Uhrmacherei inspirierten Werke. Sie befreit Uhrwerkskomponenten (Zeiger, Federn, Zifferblätter) aus ihrem ursprünglichen Kontext und formt daraus abstrakte Skulpturen, die
mit Licht und Schatten interagieren.
Ihre künstlerische Position gliedert sich in folgende Schwerpunkte:
Das Konzept von „Mobilis in Mobili“
Seit Jahren erforscht Guglielmetti die Wahrnehmung von Zeit und Raum. Ihre abstrakten, oft mobilen Skulpturen greifen das Wesen der Uhrmacherei auf – Rhythmus, Präzision und Unendlichkeit –,
ohne jedoch auf rein mechanische Abläufe beschränkt zu sein. Im Vordergrund steht das Erkunden zufälliger Bewegungen und subtiler Vibrationen, die durch den Raum und den Betrachter entstehen.
Material und Transformation
- Uhrwerke als Rohstoff: Die winzigen Bauteile der Zeitmessung (wie Zifferblätter, Zeiger, Zahnräder und Rubine) werden zu neuen künstlerischen Ausdrucksmitteln.
- Interaktive Räume: Neben ihren Miniaturobjekten entwirft sie immersive und interaktive Rauminstallationen, die den Betrachter in das Kunstwerk einbinden.
Biografie und Hintergrund
- Werdegang: 1971 geboren und Absolventin der ESAG Penninghen in Paris (1994).
- Berufliche Wurzeln: Sie arbeitete zunächst im Design- und Grafikbereich für renommierte Uhrenmanufakturen, wodurch ihre tiefe Faszination für die Symbolik von Mechanik und Zeit entstand.
- Ausstellungen: Ihre Arbeiten werden international ausgestellt und sind Teil bedeutender zeitgenössischer Sammlungen.